Kaczynski und kein Ende

Ist es jetzt ein Flächenbrand, womit wir es zu tun haben?
Artikel über Artikel beschäftigt sich in den Stadtbogs mit der Frage, ob man den rechtsextremen polnischen Staatspräsidenten in der betreffenden Stadt empfangen sollte.

http://hamburg-blog.de/08.11.2006/korrupter-kindskopf-kaczynski-raus-aus-hamburg/
u.v.a.

Natürlich verneine auch ich diese Frage für Hannover.
Dies ist zwar die Heimat eines Ex-Kanzlers, das heißt aber doch nicht, daß alle Hannoveraner moralisch verdorben sind.
Manche behaupten inzwischen, die Diskussion sei eine virtuelle, weil wir eben in einer virtuellen Welt kommunizieren.
Sicher, real ist das nicht, worüber hier diskutiert wird, aber als Bedrohung ist es doch dauernd präsent, und es ist ja schon zur Genüge auf den präventiven Charakter des Ganzen hingewiesen worden.

Also, Hannoveraner, macht auch Ihr Euch bereit!

12 Gedanken zu „Kaczynski und kein Ende

  1. Hardy Senkrecht

    Dies ist das Wichtigst, die wichtigste Bewegung, die je von einem Blog ausgegangen ist.
    Politische Relevanz erwartet man ja gar nicht von einem Blog oder Blog-System.
    Hier nun auf einmal findt man sie. Ds könnte der Beginn einer neuen Ära werden.

  2. Alt

    Das sollte uns hiert wirklich alle einen in Hannover. Ansonsten sind wir ja ein heterogener Haufen, und das ist auch gut so, wie man in Berlin sagt. Aber in diesem Fall hilft nichts als Einigkeit.

  3. Eloise Strack

    Noch nie was vom Toleranzgebot gehört?
    Da spielen sich einige als große Humanisten auf, verstoßen aber selbst gegen grundlegende Gebote der Menschlichkeit.

  4. Brauhahn

    Kaczynski gehöt zu jenen Gestalten, die an ganz finstere Zeiten in Europa erinnern.
    Ich denke dabei nicht nur an Deutschland, sondern auch an Portugal, Spanien und Italien.

  5. Sudelfrau

    Ach, was für ein lustiges Pseudonym. Brauhahn.
    nd in welche Reihe Du die Zwillinge da stellts. Das geht zuweit. Sie sind doch einfach nur Populisten, keineswegs Faschisten.

  6. Mannimkil

    Ich bin regelmäßiger Leser der HAZ. Und obwohl in dieser Sache doch schon so manches veranstaltet worden ist – ich denke da nur an die wirklich etwas geschmacklos geratene Kaczynski-Bashing-Party neulich bei L.E., hat die hiesige Prse die Sache noch nicht zur Kenntnis genommen.
    Genauer: Zur Kenntnis genommen hat sie sie durchaus, aber sie ignoriert das Geschehen. Aber das kennt man. Gewisse Dinge, die dem Ansehen Deutschlands in der Welt oder auch nur in irgendeinem anderen Land schaden könnten, werden ignoriert.

  7. Lamppart

    Und der Herr Richtewr, was spricht er jetzt?
    Würde er seine Meinung etwa heute noch aufredcht erhalten?

  8. Wins low

    Ich bin und bleibe dagegen.
    Auch mich hat man schon von diser Sache zu überzeugen versucht, aber ich kann mich nicht mit der Idee anfreunden ausländische Staatsoberhäupter zu beleidigen. Und etwas anderes ist das für mich nicht.
    Man sollte sie RESPEKTIEREN; WEIL SIE GEWÄHLTE vERTRETER IHRES vOLKES SIND: dIESES vOLK HAT SIE IN kENNTNIS IHRER POLITISCHEN iNHALTE GEWÄHLT: wER ALSO DIE kACZYNSKIS BELEIDIGT; DER BELEIDIGT DAMIT DAS GANZE POLNISCHE vOLK; UND DA SOLLTEN DOCH WOHL GERADE WIR ALS dEUTSCHE VORSICHTIG SEIN:

  9. Anna Bella

    @ Lamppart:
    Ganz sicher würde er das. Aber frag ihn doch selbst.
    Auf der Hamburger Site. Dies hier wird er wahrscheinlich nicht lesen.

  10. Eli

    Ich glaube, hier bei uns in Laatzen passiert mehr als in Hannover.
    Das ist doch hochinteressant.
    Vielleicht sollten die Hannoveraner mal beim kleinen Nachbarn nachschauen, um zu sehen, wie man sowas macht.
    Ich will dazu nur soviel verraten: Es reicht nicht, das große Wort zu schwingen. Sondern man muss auch organisieren, was das Zeug hält.

  11. Wirnt

    Es wimmelt hier ja nur so von Kompetenz.
    Na, dann werde ich ja hier nicht gebraucht.

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