Archiv für den Monat: Februar 2018

Ostermarkt Burgdorf 24. und 25. März 2018

Der Frühling steht vor der Tür, die Natur erwacht zum Leben, ein stimmungsvoller Anlass für den ersten Burgdorfer Ostermarkt im StadtHaus. Am 24. und 25. März präsentieren sich im großen Saal und den angrenzenden Clubräumen mehr als 70 ausgewählte Kunsthandwerker und Kreative, die mehr als 1500 bunt zusammen gestellte Dekorationsartikeln und Gegenständen aus den unterschiedlichsten Materialien fernab der Massenware präsentieren.

Österlich geht es am Stand von Roswitha Gehlhaar aus Ilsede zu. Im StadtHaus stellt sie handgestickte und bemalte Ostereier vor. Ihr Privathaus in Oberg ist mittlerweile als „Ostereierhaus“ bekannt und bei regelmäßigen Führungen können Besuchergruppen mehr als tausend verzierte Hühner-, Wachtel- oder Straußeneier bewundern. In Ihrer Schauwerkstatt verleiht sie jedem Ei so z.B. einen individuellen Namensschriftzug oder ein Lieblingsmotiv der Besucher. Auch Ingrid Bochniak aus Hildesheim arbeitet mit ausgeblasenen Natureiern, wie z.B. mit Afrikanischen Straußeneier die sie zunächst mit kräftigen Tönen einfärbt und sie dann durch das Herauskratzen von Mustern verziert. „Solche Kratzeier gehörten früher zum österlichen Brauchtum vor allem in Oberschlesien“, sagt die freischaffende Künstlerin. Die Ergebnisse reichen von Tier- und Blumenmotiven bis hin zu selbstgeschriebenen Gedichten direkt auf dem Ei.

Für Kinder hat Inge Heyn aus Celle etwas zum Mitmachen vorbereitet. Unter Anleitung lädt sie zum Basteln ein. Mit verschiedenen Materialien wie Filz, Holz und Papier werden Eulen, Osterhäschen

und kleine Gestecke aus Naturmaterialien gefertigt, die die Besucher gleich mit nach Hause nehmen können.

An vielen Ständen können die Besucher einmalige Kreationen entdecken, die teilweise aus gebrauchten und ausgedienten Materialien ein neues „Leben“ erhalten haben.  Der sogenannten upcycling Kunst widmen sich gleich mehrere Aussteller. Charlotte und Peter Koch fertigen aus altem Papier wie Landkarten und Tonkartonreste, individuelle Schachteln, „Inchie-Leinwände“ und sogar Papierketten. Den gleichen Anspruch verfolgt auch Ingrid Laube aus Neustadt am Rübenberge. Ihre Ausstellungsmaterialien sind u.a. antike, massiv-silberne Gabeln und Löffel. Jedes der  Schmuckstücke  ist  meisterlich verarbeitet  und  wird  gleichzeitig zu einem lebendigen Stück Geschichte.  Die  Bestecke offenbaren ihre Vergangenheit anhand von Gravuren und Jahreszahlen, die bei der Verarbeitung  erhalten  geblieben sind. Die Künstlerin entwirft und fertigt Schmuckstücke auch aus den eigenen Bestecken ihrer Kunden, so dass der Erinnerungswert und der persönliche Bezug erhalten bleiben. So werden die mitunter über Generationen vererbten Bestecke mit individuellem Wert zu einzigartigen Schmuckstücken wie Kettenanhängern, Ringen, Armreifen oder Flaschenöffnern verarbeitet.

Ein ganz besonderes Hobby hat Elke Krebs aus Sehnde. Bei der Pyrographie oder Brandmalerei verziert sie mit einem Lötkolben verschieden Materialien wie Holz, Leder, Stoff oder Kork. So brennt sie auf einer eher langweilig wirkenden Holzoberfläche, neue  landschaftlichen Schloss- und Hundemotive, die zu einem echten Hingucker werden. Außerdem veredelt sie Ledertaschen mit mittelalterlichen Motiven, die es so kein zweites Mal gibt.

Bei einem Rundgang durch das StadtHaus können die Besucher an vielen Ständen den Ausstellern bei der Arbeit über die Schulter schauen und mehr über traditionelle Handwerkskünste erfahren. Von der Entstehung einer selbst gedrechselten Obstschale, über das Klöppeln eines Spitzendeckchens, bis hin zum Glasperlendrehen wird den Besuchern sehr viel geboten.

Als besonderer Gast hat sich auch der Osterhase angekündigt, der für die jüngeren Besucher eine kleine Überraschung vorbereitet hat. Das StadtHaus Café ist während der Veranstaltung geöffnet und versorgt die Besucher mit kleinen Speisen und Getränken.

 

Ort: StadtHaus Burgdorf (VAZ)

Adresse: Sorgenser Str. 31, 31303 Burgdorf

Termin: 24.03. und 25.03.2018

Öffnungszeiten: Sa. 13:00 bis 18:00 Uhr und So. 11:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt: 2 EuroKinder frei (bis 12 Jahren)

(Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet)

Kunsttage Sehnde 2018 – Frühlings- und Ostermarkt

Bei der achten Auflage der „Kunsttage Sehnde“ treffen sich am 17. und 18. März mehr als 60 Künstler in der Kooperativen Gesamtschule und präsentieren erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design. Schwerpunkte bilden diesmal, passend zum bevorstehenden Frühling, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen, textile Accessoires und österliche Gestecke.

Für Begeisterung bei den Besuchern sorgt der neue Trend, wenn Künstler aus alten ausgedienten Materialien etwas neues kreieren. Der sogenannten upcycling Kunst widmen sich gleich mehrere Künstler bei den Kunsttagen in Sehnde. Charlotte Koch fertigt aus altem Papier wie Landkarten und Tonkartonreste, individuelle Schachteln, „Inchie-Leinwände“ und sogar Papierketten. Den gleichen Anspruch verfolgt auch Ingrid Laube aus Neustadt am Rübenberge. Ihre Ausstellungsmaterialien sind u.a. antike, massiv-silberne Gabeln und Löffel. Jedes der  Schmuckstücke  ist  meisterlich verarbeitet  und  wird  gleichzeitig zu einem lebendigen Stück  Geschichte.  Die  Bestecke offenbaren ihre  Vergangenheit anhand von Gravuren und Jahreszahlen, die bei der Verarbeitung  erhalten  geblieben sind. Die Künstlerin entwirft und fertigt Schmuckstücke auch aus den eigenen Bestecken ihrer Kunden, so dass der Erinnerungswert und der persönliche Bezug erhalten bleibt. So werden die mitunter über Generationen vererbten Bestecke mit individuellem Wert zu einzigartigen Schmuckstücken wie Kettenanhängern, Ringen, Armreifen oder Flaschenöffnern verarbeitet.

Ein ganz besonderes Hobby hat Gerhard Hühn aus Sehnde. Der Rentner und Liebhaber von Leuchttürmen fotografiert diese schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Perspektiven. Während eines Urlaubes kam er auf die Idee, ob er diese auch nach bauen kann. Aus den unterschiedlichsten Materialien baut er mittlerweile in verschieden Formaten fast jeden Leuchtturm nach und stattet diese auch mit den klassischen Signallichtern aus. Diese Hingucker passen nicht nur in die heimische Wohnung, sondern schaffen auch im Garten ein maritimes Flair und sorgen im Dunkeln für tolle Lichteffekte.

Österlich geht es am Stand von Karin Behr aus Pattensen zu. Seit vielen Jahren sammelt sie Tauben-, Hühner- und Straußeneier, um sie mit Farbe und Wachs zu verzieren. Als Motivvorlagen dienen ihr alte traditionelle Muster in Kombination mit klassischen Farben. Durch die speziellen Formen der Eier entstehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln einzigartige Ansichten auf einem Naturmaterial. „Die Herausforderung beim Eier bemalen ist die Rundung des Materials“, sagt die freischaffende Künstlerin.

Seit Tausenden von Jahren wird Seife von Hand gesiedet. Dieses uralte Handwerk stellt Maike Pretor aus Harsum vor. Sie benutzt für die Herstellung rein pflanzliche Öle aus kontrolliertem biologischem Anbau. Ätherische Öle verleihen den Seifen einen angenehmen Duft, die dann mit Zusätzen von z.B. Ziegenmilch oder Schafsmilch eine besonders pflegende Wirkung haben. Aber auch für Duftallergiker werden in Sehnde Seifen ganz ohne Duftzusätze vorgestellt.  Auch die Formgebungen sind dabei sehr vielfältig und reichen von Donuts, Muffins oder einer Schokoladenvariante.

Für Kinder hat Inge Heyn aus Celle etwas zum Mitmachen vorbereitet. Unter Anleitung lädt sie zum Basteln ein. Mit verschiedenen Materialien wie Filz und Holz werden Eulen, Osterhäschen und kleine Gestecke aus Naturmaterialien gefertigt, die die Besucher gleich mit nach Hause nehmen können.

Viele Künstler ermöglichen den Besuchern auch einen Einblick in die Entstehung ihrer Produkte, indem sie sich beim Arbeiten vor Ort über die Schulter schauen lassen. So demonstriert die Filzkünstlerin Annett Richter aus Hannover an ihrem Arbeitstisch die Entstehung von handgenähten Waldorfpuppen und niedlichen Filztiere.

Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Aquarellbildern, Stickereien, Nassfilzobjekten, Grußkarten, Stofftieren und Puppen bis hin zu Schmuckunikaten und Keramikarbeiten für Haus und Garten.

Nach dem gemütlichen Bummeln und Stöbern lädt das Künstlercafé mit kleinen Speisen und Getränken zum Ausruhen ein. Hier stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten zur Auswahl, die von den Ausstellern selbst gebacken wurden.

 

Ort: Schulzentrum Sehnde (KGS)

Adresse: Am Papenholz 11, 31319 Sehnde

Termin: 17.03. und 18.03.2018

Öffnungszeiten: Sa. 13:00 bis 18:00 Uhr und So. 11:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt: 2 EuroKinder frei (bis 12 Jahren)

(Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet)