Archiv für den Monat: Januar 2017

Kunsttage Sehnde 2017

Bei der siebten Auflage der „Kunsttage Sehnde“ treffen sich am 18. und 19. März mehr als 50 Künstler in der Kooperativen Gesamtschule und präsentieren Erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design. Schwerpunkte bilden diesmal, passend zum bevorstehenden Frühling, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen, textile Accessoires und österliche Gestecke.
Ein ganz besonderes Hobby hat Gerhard Hühn aus Sehnde. Der Rentner und Liebhaber von Leuchttürmen fotografiert diese schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Perspektiven. Während eines Urlaubes kam er auf die Idee, ob er diese auch nach bauen kann. Aus den unterschiedlichsten Materialien baut er mittlerweile in verschieden Formaten fast jeden Leuchtturm nach und stattet diese auch mit den klassischen Signallichtern aus. Diese Hingucker passen nicht nur in die heimische Wohnung sondern schaffen auch im Garten ein maritimes Flair und sorgen im dunkeln für tolle Lichteffekt.
Für Begeisterung bei den Besuchern sorgt auch immer wieder, wenn Künstler aus alten ausgedienten Materialien neues kreieren. Der sogenannten upcycling Kunst widmen sich gleich mehrere Künstler bei den Kunsttagen. Charlotte Koch fertigt aus altem Papier wie Landkarten und Tonkartonreste, individuelle Schachteln, „Inchie-Leinwände“ und sogar Papierketten. Auch werden von ihr verbrauchte Kaffeekapseln zu Anhängern umgearbeitet, so dass einzigartige Schmuckstücke entstehen. Weitere umweltbewusste Trends zeigen Künstler bei der Umgestaltung von Textilien, Holz, Knöpfen oder altem Familienbesteck.
Österlich geht es am Stand von Roswitha Gehlhaar aus Ilsede zu. Bei den Kunsttagen stellt sie handgestickte und bemalte Ostereier vor. Ihr Privathaus in Oberg ist mittlerweile als „Ostereierhaus“ bekannt und bei regelmäßigen Führungen können Besuchergruppen mehr als tausend verzierte Hühner,- Wachtel oder Straußeneier bewundern. In Ihrer Schauwerkstatt verleiht sie jedem Ei so z.B. einen individuellen Namensschriftzug oder ein Lieblingsmotiv der Besucher.
Für Kinder hat Inge Heyn aus Celle etwas zum Mitmachen vorbereitet. Unter Anleitung lädt sie zum Basteln ein. Mit verschiedenen Materialien wie Filz und Holz werden Eulen, Osterhäschen
und kleine Gestecke aus Naturmaterialien gefertigt, die die Besucher gleich mit nach Hause nehmen können.
Viele Künstler ermöglichen den Besuchern auch einen Einblick in die Entstehung ihrer Produkte, indem sie sich beim Arbeiten vor Ort über die Schulter schauen lassen. So demonstriert die Filzkünstlerin Annett Richter aus Hannover an ihrem Arbeitstisch die Entstehung von handgenähten Waldorfpuppen und niedlichen Filztiere.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Aquarellbildern, Stickereien, Nassfilzobjekten, Grußkarten, Stofftieren und Puppen bis hin zu Schmuckunikaten und Keramikarbeiten für Haus und Garten.
Nach dem gemütlichen Bummeln und Stöbern lädt das Künstlercafé mit kleinen Speisen und Getränken zum Ausruhen ein. Hier stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten zur Auswahl, die von den Ausstellern selbst gebacken wurden.
Ort: Schulzentrum Sehnde (KGS)
Adresse: Am Papenholz 11, 31319 Sehnde
Termin: 18.03. und 19.03.2017
Öffnungszeiten: Sa. 13:00 bis 18:00 Uhr und So. 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 2 Euro – Kinder frei (bis 12 Jahren)
(Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet)

Kunsttage Elze 2017

Bereits zum 8. Mal finden die Kunsttage am 4. und 5. März im Elzer Schulzentrum im Heilswannenweg statt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich der Kunsthandwerkermarkt in Elze bei Hildesheim zu einem Geheimtipp in der Region entwickelt. Rund 50 Künstler präsentieren erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design. Schwerpunkte bilden diesmal, passend zum bevorstehenden Frühling, die Themen Garten- und Dekoartikel, farbenfrohe Schmuckkreationen und textile Accessoires.
Bereits vor dem Schulzentrum im Außenbereich zeigt der Metallkünstler Thomas Thiel aus Wallhöfen stilvolle Vogelskulpturen für den Garten. Dabei wählt er für die Formgestaltung einen passenden Findling aus und verbindet diesen mit den Materialien Edelstahl und Glas zu einem eindrucksvollen Gesamtbild. Auf diese Weise entstehen sowohl meterhohe Vögel als auch kleinere Exemplare für jeden Standort.
Objekte umwidmen und zu echten Designer-Stücken aufwerten, geht das? Es geht! Die Schmuck-Designerin Charlotte Koch aus Elze zeigt bei den Kunsttagen, wie aus Kaffee-Kapseln unverwechselbare Unikate entstehen, wie z.B. Schmuckanhänger oder Schachteln, denen man ihr „erstes Leben“ als Gebrauchsobjekte nicht mehr glauben mag. Den gleichen Anspruch verfolgt auch Ingrid Laube aus Neustadt am Rübenberge. Ihre Ausstellungsmaterialien sind u.a. antike, massiv-silberne Gabeln und Löffel. Jedes der Schmuckstücke ist meisterlich verarbeitet und wird gleichzeitig zu einem lebendigen Stück Geschichte. Die Bestecke offenbaren ihre Vergangenheit anhand von Gravuren und Jahreszahlen, die bei der Verarbeitung erhalten geblieben sind. Die Künstlerin entwirft und fertigt Schmuckstücke auch aus den eigenen Bestecken ihrer Kunden, so dass der Erinnerungswert und der persönliche Bezug erhalten bleibt. So werden die mitunter über Generationen vererbten Bestecke mit individuellem Wert zu einzigartigen Schmuckstücken wie Kettenanhängern, Ringen, Armreifen oder Flaschenöffnern verarbeitet.
Ein echter Hingucker sind die Patchwork- und Quiltarbeiten von Maria Gibson aus Salzhemmendorf. Ihre aufwendig gearbeiteten Wandteppiche, Kissen und Decken sind mit verschiedenen Ornamenten und Applikationen verziert. Für das Erreichen eines gleichmäßigen Stichbildes erfordert das Handquilten viel Übung, da die Stiche stets gleich lang auf Vorder- und Rückseite sein müssen. An den mehr als vier Quadratmeter großen ausgestellten Wandteppichen hat Sie mehrere Monate gearbeitet.
Österlich geht es am Stand von Bärbel Schnellle zu. Sie begeistert mit mühevoll verzierten Natureiern, denen sie mithilfe eines Zahnarztbohrers ein wunderschön gefrästes Muster verleiht. Einige dieser Kunstwerke integriert sie in ihre selbstgebundenen Sträuße und Kränze aus Moos.
Viele Künstler lassen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen und die Besucher können bei verschiedenen Vorführungen die Entstehung der Produkte und die Techniken genauer kennenlernen, wie z.B. beim Holzkünstler Peter Piech aus Gehrden. Er fertigt individuelle Holzkugelschreiber, die in ihrer Holzart, Farbe und Form nach den Wünschen der Besucher gefertigt werden. Künstlerin Anke Priesemann aus Hannover zeigt wie bei einer Temperatur von 1200 Grad Farbglasstäbe zu tollen Schmuckkreationen wie Herzen, Tropfen oder auch Blätter als Ohranhänger vor Ort gefertigt werden.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Aquarellbildern, Ostereiern, Stickereien, Teddybären und Waldorfpuppen, Serviettentechnik, Mosaiken, Grußkarten, Schmuckunikaten aus Gold und Silber bis hin zu zeitlosen Skulpturen für den Garten.
Nach dem gemütlichen Bummel und Fachsimpeln lädt zum Ausruhen mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten, die von den Ausstellern gebacken wurden.
Ort: Schulzentrum Elze (Krüger-Adorno-Schule)
Adresse: Heilswannenweg 32, 31008 Elze
Termin: 4. und 5. März 2017
Öffnungszeiten: Sa. 13:00 bis 18:00 Uhr und So. 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 2 Euro – Kinder frei (bis 12 Jahren)
(Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet)

Kunsttage Barsinghausen 2017

Bei der 13. Auflage der Kunsttage in Barsinghausen präsentieren sich am 25. und 26. Februar mehr als 100 Künstler auf einer der längsten Kunstmeilen in der Region Hannover im Schulzentrum „Am Spalterhals“. Erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk kombiniert mit trendigem Design machen diesen Markt zu einem Geheimtipp in der Region.
Bereits vor dem Schulzentrum im Außenbereich zeigt der Metallkünstler Thomas Thiel aus Wallhöfen stilvolle Vogelskulpturen für den Garten. Dabei wählt er für die Formgestaltung einen passenden Findling aus und verbindet diesen mit den Materialien Edelstahl und Glas zu einem eindrucksvollen Gesamtbild. Auf diese Weise entstehen sowohl meterhohe Vögel als auch kleinere Exemplare für jeden Standort.
Als Einstimmung auf das nächste heilige Fest stellt Roswitha Gehlhaar aus Ilsede handgestickte und bemalte Ostereier bei den Kunsttagen vor. Ihr Privathaus in Oberg ist mittlerweile als „Ostereierhaus“ bekannt und bei regelmäßigen Führungen können Besuchergruppen mehr als tausend verzierte Hühner,- Wachtel oder Straußeneier bewundern. In Ihrer Schauwerkstatt verleiht sie jedem Ei so z.B. einen individuellen Namensschriftzug oder ein Lieblingsmotiv der Besucher.
Eine ganz alte Tradition betreibt der Eldagsener Jürgen Bettner in seiner „Deistertöpferei“. An der hauseignen Töpferscheibe fertigt er nach eigenen Entwürfen Objekte an, die es so in keinem Haushaltswarengeschäft zu finden gibt. Bei verschiedenen Trocknungsprozessen, die teilweise bis zu 2 Wochen andauern entstehen so beispielsweise hochwertige Tassen, Krüge und Teller. Zunächst wird bei einem ersten Brennvorgang dem Ton das kristalline Wasser entzogen und im Anschluss die spezielle mehrfarbige Glasur künstlerisch aufgetragen. Bei einem zweiten 13-stündigen Brennvorgang und exakt 1.170 Grad entsteht dann der besondere Glanz und Stabilität der Formen. Die Gebrauchsgegenstände sind danach sogar Backofen- und Spülmaschinenfest.
Ein echter Hingucker sind die Arbeiten der „Webhexe“ Marion Schubert aus der „Traumfängerwerkstatt“ Springe. Jeder einzelne Traumfänger enthält die Symbole für die vier Elemente: Steine für die Erde, Muscheln oder Seeschnecken für das Wasser, Perlen für das Feuer und natürlich Federn für die Luft.
Alle Traumfänger sind mit farbigen Seidenbändern umwickelt und können für besondere Anlässe wie Taufen oder Hochzeiten dienen oder werden für bestimmte Interessen des Empfängers ausgestattet. So gibt es bei ihr unter anderem Traumfänger für Gärtner, Fußballfans oder Katzenliebhaber.
Ein besonderes Hobby hat auch die Seifensiederin Cordula Ewert aus Wennigsen. Für die Herstellung der Seifen benutzt sie rein pflanzliche Öle aus kontrolliertem biologischem Anbau in Verbindung mit Deisterquellwasser. Ätherische Öle verleihen den „Deisterseifen“ ein angenehmes Aroma mit erfrischenden Düften nach Lavendel, Rosen oder Meeresbrise, die dann mit Zusätzen von z.B. Ziegen- oder Schafsmilch eine besonders pflegende Wirkung entfalten. Selbst für Hunde hat sie eine Seife entwickelt, die Gerüche im Fell neutralisiert.
Bei vielen Künstlern wird auch dieses Mal der Trend zum wiederverwerten oder auch das Upcycling erkennbar. So entstehen aus ausgedienten Kaffeekapseln oder altem Besteck neue Schmuckunikate mit ideellem Charakter sowie aus alten Jeanshosen neue Taschen und Westen, denen man ihr ursprüngliches Leben nicht mehr anzusehen vermag.
Einige Künstler lassen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen und die Besucher können bei verschiedenen Vorführungen die Entstehung der Produkte und die Techniken genauer kennenlernen, wie z.B. das Klöppeln, Holzdrechseln, Töpfern, die Papiergestaltung bis hin zur Herstellung einer Waldorfpuppe oder der klassischen Malerei. Bei einem Workshop von Rotraud Lübke sind Kinder herzlich eingeladen selbst einen Teddybären zu nähen.
Nach dem gemütlichen Bummeln und Fachsimpeln lädt zum Ausruhen mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 50 verschiedene Kuchen und Torten, die von den Ausstellern gebacken werden.
Ort: Schulzentrum „Am Spalterhals“
Adresse: Am Spalterhals 12, 30890 Barsinghausen
Termin: 25.02. und 26.02.2017
Öffnungszeiten: Sa. 13:00 bis 18:00 Uhr und So. 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 2 Euro – Kinder frei (bis 12 Jahren)
(Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet)