Archiv für den Monat: April 2008

Elf Mentoren nehmen die Arbeit auf

Von Daniel Junker
Laatzen/Region.
Sie sind Helfer für Migranten in der Region: Elf Absolventen des Jugendhilfe-Projektes „MiT – Miteinander in Toleranz“ können ihre Arbeit aufnehmen. Im Zentrum für Qualifikation (ZAQ) der Leine-Volkshochschule (VHS) wurden sie in Kooperation mit der Region Hannover in 40 Seminarstunden geschult. Am Sonnabend, an ihrem letzten Ausbildungstag, bekamen sie ihre Zertifikate von VHS-Geschäftsführer Reinhard Lange-Köppel ausgehändigt.
Als Mentoren sollen die Absolventen in der Region junge Migranten unterstützen und als Vermittler zwischen Schule und Ausbildung, Eltern und Lehrern tätig sein. „Jugendliche Migranten brauchen Unterstützung“, sagte Projektleiterin Natalie Zeichner. Viele Schüler mit Migrationshintergrund, aber auch ihre Eltern würden sich mit den Rahmenbedingungen der Ausbildung in Deutschland nicht sehr gut auskennen. Die Mentoren sollen sie „von der Schule in die Ausbildung begleiten“ und sie somit unterstützen, in einem Beruf Fuß zu fassen, umriss Zeichner die Aufgabe der Mentoren.
Yeliz Ates beschrieb einige Probleme, mit denen Migranten konfrontiert sind. „Meine Eltern hatten bei den einfachsten Sachen die größten Schwierigkeiten“, sagte die Mentorin, deren Eltern vor 30 Jahren nach Deutschland gekommen sind. „Zum Beispiel war es für sie nicht einfach zu erkennen, ob in einer Packung Salz oder Zucker ist.“ Ates freut sich, nun ein Bindeglied zwischen deutscher und ausländischer Gesellschaft zu sein.
Die elf Mentoren sollen Jugendlichen bereits in der Schulzeit bei Problemen zur Seite stehen. Sie werden angefordert, wenn Lehrer und Eltern ins Gespräch kommen müssen. Die Mentoren stammen selbst aus unterschiedlichen Ländern und sprechen verschiedene Sprachen. So können sie auch als Übersetzer tätig werden.
Die Mentoren mussten sich für ihre Posten bewerben. Die Helfer, von denen die meisten selbst Studenten oder Arbeitnehmer sind, sind nicht fest angestellt. Sie bekommen für ihre Einsätze ein Honorar ausbezahlt. Das Projektgebiet umfasst die Kommunen Laatzen, Hemmingen, Pattensen, Garbsen, Neustadt, Ronnenberg, Seelze, Sehnde und Wunstorf.
Bereits seit Februar ist eine erste Gruppe mit 17 Mentoren im Einsatz. Der erste Auftrag kam damals einen Tag nach der Zertifikatsvergabe.

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