Archiv für den Monat: Januar 2006

Jüdische Friedhöfe in Hannover und Zeremonialbauten

Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Geschichte jüdischer Begräbnisstätten in Hannover. Im Mittelpunkt stehen Pläne und Fotografien der Zeremonialbauten, der Predigthalle auf dem Friedhof An der Strangriede (1864), der ehemaligen Trauerhalle auf dem Friedhof Bothfeld (1929, zerstört 1938) und der neuen Trauerhalle (1960).

Die Ausstellung wird heute Abend um 18:00 Uhr im Stadtarchiv Hannover eröffnet.

Zeitgeister: Iggy Stardust

David Bowie, Iggy Pop und das China Girl
Während David Bowie am Anfang seiner Karriere wie ein Chamäleon seine Identitäten wechselte und seine Fans mal als ‚Ziggy Stardust’, mal als ‚Thin White Duke’ sowohl verblüffte als auch vergrämte, erging sich Iggy Pop in exzessiven Live-Shows, wo er sich mit Glasscherben den ausgezehrten Körper aufritzte und sich bis zur totalen körperlichen Erschöpfung verausgabte. Im Berlin der 70er Jahre trafen beide Musiker zusammen und entwickelten neben einer Freundschaft vor allem auch eine fruchtbare kreative Zusammenarbeit. Dabei entstand neben Iggys ersten beiden Soloalben ‚The Idiot’ und ‚Lust For Life’ auch Bowies späterer Hit ‚China Girl’. In ‚Iggy Stardust’ beleuchtet Enzos Hoer Bar mit Texten und ausgewählten Songs zwei außergewöhnliche Künstler.

Beginn der Konzertlesung ist um 21:00 Uhr im Enercity Expo Café.

Abba Mania

Vier Musiker spielen die Mitglieder der wohl erfolgreichsten schwedischen Popband aller Zeiten. Abba Mania holt die Abba-Klassiker wieder live auf die Bühne. Heute Abend ist die erfolgreiche Show im Theater am Aegi zu sehen.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Kleine Eheverbrechen

Der Autor Gilles, der gerade mit seinem Buch Kleine Eheverbrechen die Bestsellerliste anführt, hat durch einen Unfall (war es ein Unfall?) sein Gedächtnis verloren. Lisa, mit der er seit 15 Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück.
Ist es wirklich seine Wohnung?
Ist Lisa wirklich seine Frau? Gilles kann sich (scheinbar?) an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa?
Was für eine Ehe führten sie…

Kleine Eheverbrechen ein faszinierendes, funkelndes Vexierspiel, in dem in überraschenden Theatercoups die Situationen immer wieder umkippen und in neue Konstellationen münden, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Nichts ist so wie es scheint und bis zum Schluss bleiben die Zuschauer wie die handelnden Personen selbst im Ungewissen, was geschehen wird.

Das Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt ist in der Inszenierung von Krzysztof Zanussi heute Abend im Theater am Aegi zu sehen. Beginn ist um 20:00 Uhr.

Weitere Termine:

Samstag, 21.01.06, 16 Uhr (SA/N)
Samstag, 21.01.06, 20 Uhr (SA/A)
Mittwoch, 15.02.06, 20 Uhr (MI)
Donnerstag, 16.02.06, 20 Uhr (DO)

Männer 06

Sieg oder Niederlage, drin oder nicht drin, wir oder die. In Franz Wittenbrinks hannoverschen Fassung von „Männer 06” treffen wir in einem Fußballstadion auf eine Gruppe Dagebliebener. Das Spiel ist aus, die Fußballmesse gelesen, doch nach Hause wollen sie nicht. Denn dort wartet womöglich die nächste, ganz private Heimniederlage. Also verlängern sie die Momente von Depression und Euphorie, von Jammern und Schaudern, die sie in den letzten 90 Minuten erlebt haben. Sie singen für ihre Männerseele und gegen die böse Welt.

Das Stück von Franz Wittenbrink ist unter seiner Leitung noch bis zum 22. Februar im Schauspiel Hannover zu sehen.

Così fan tutte

Frisch verlobt sehnen sich die Freunde Guglielmo und Ferrando nach materiellem Aufstieg und gesellschaftlicher Anerkennung. Doch fehlen ihnen die Mittel, so dass sie die Treue ihrer Verlobten Fiordiligi und Dorabella dem reichen Don Alfonso verpfänden, zum Preis einer Wette. Alfonso glaubt, dass die Frauen ihre Treue zugunsten eines sozialen Aufstiegs aufs Spiel setzen werden… Die Wette gilt.

Die Oper von Wolfgang Amadeus Mozart mit einem Libretto von Lorenzo Da Ponte ist noch bis zum 4. Juli an der Staatsoper Hannover zu sehen.

David Copperfield

Der Meister der Illusion ist bereits durch die Chinesische Mauer gegangen, hat Flugzeuge und sogar die Freiheitsstatue verschwinden lassen. In seiner neuen Show wird David Copperfield unter anderem durch Stahl schwimmen.

Am 20.10.2006 ist er zu Gast in der TUI Arena.

Ritter, Bürger, Fürstenmacht

Die Dauerausstellung „Ritter, Bürger, Fürstenmacht…“ entführt den Besucher zu den Anfängen der hannoverschen Geschichte. Stadt-, Landes- und Regionalgeschichte sind dann erstmals in einer Ausstellungsabteilung zusammengeführt.
Zahlreiche Inszenierungen lassen das Bild des mittelalterlichen Hannover wiedererstehen und führen den Besucher in jene Zeit, als die Stadt entstand.

Die Ausstellung ist bis zum 29. Januar im Historischen Museum am Hohen Ufer zu sehen.

Alice im Wunderland

Lewis Carrolls Klassiker wird zum lyrischen Pop-Märchen: Der Dramatiker Roland Schimmelpfennig bearbeitet den Roman „Alice im Wunderland“ für die Bühne und erschafft – in enger Zusammenarbeit mit dem Musiker und Komponisten Mousse T. – eine musikalisch-poetische Traumwelt fern unserer Realität.

Das Stück wird heute zum 40. Mal aufgeführt. Beginn ist um 19:30 Uhr im Schauspiel Hannover.

Turandot

Turandot: die Prinzessin, die in ewig gleichbleibendem Ritual jedem Bewerber drei Rätsel stellt und alle hinrichten lässt, weil keiner sie lösen kann. Bis auf einen, der alle Antworten weiß und ein Gegenrätsel aufgibt: Wie heiße ich? Das bricht die Macht der Prinzessin. Turandot: Vermächtnis des großen italienischen Opernkomponisten Giacomo Puccini. Sie ist in seinen letzten vier Lebensjahren entstanden und durch dessen Tod im Jahre 1924 ein Fragment geblieben.

Noch bis zum 8. Juli wird die Oper an der Staatsoper Hannover aufgeführt.

„Weil wir Mädchen sind …“

Was ist an dem Leben von Mädchen eigentlich anders als an dem von Jungen? Sind beide Geschlechter gleichberechtigt oder welche Formen von Benachteiligungen wirken sich auf die Lebensperspektiven von Mädchen aus?
Die interaktive Ausstellung stellt beispielhaft Lebenssituationen von drei Mädchen aus dem afrikanischen Sahel, aus Indien und aus den Anden vor.

Die Ausstellung startet am 15. Januar im Historisches Museum am Hohen Ufer und ist bis zum 23. Juli zu sehen.

Herr Puntila und sein Knecht Matti

Der finnische Gutsbesitzer Puntila führt zwei Leben: Im besoffenen Zustand trägt er Hirschkäfer über die Strasse und ist ein Mensch, der sich mit allen Lebewesen (besonders den weiblichen) vereinigen will. Im nüchternen Zustand ist Puntila ätzend. Eiskalt repariert er die Schäden, die er mit besoffenem Schädel angerichtet hat. Der betrunkene Puntila erinnert sich an sein “krankes”, von Anfällen gnadenloser Nüchternheit geschütteltes Ich, während er nüchtern, gehetzt von den ökonomischen und gesellschaftlichen Anforderungen, nur noch “rot” sieht. Wen wundert’s, dass sich Puntila vorzugsweise in die alkoholisierte Existenz flüchtet?

Der Brecht-Klassiker ist noch heute und am 16.Februar im Ballhaus des Schauspiel Hannover zu sehen.

Ich brauche Erotik, Geld und andere Illusionen

Als „papan“ ist Manfred von Papen seit über 35 Jahren einer der bekanntesten Cartoonisten in Deutschland. Papan hat viele Bücher für Kinder und Erwachsene veröffentlicht und widmet sich in den letzten Jahren mit großer Leidenschaft auch der Dreidimensionalität: Objekten mit seinen Männchen und Weibchen.

In der Ausstellung im Wilhelm-Busch-Museum werden rund 170 Cartoons sowie eine Auswahl der von ihm geschaffenen plastischen Objekte präsentiert.

African Footprint

“African Footprint” ist eine Musicalverarbeitung traditioneller afrikanischer Tänze und Choreographien. Zusammen mit Elementen aus klassischem Ballett, Stepp, Gumboot, Pantsula, Jive und Rap wird die Vorstellung zu einem multikulturellen Erlebnis, dass Unterhaltung für die ganze Familie bietet.

Heute und morgen Abend ist atemberaubende Show im Theater am Aegi zu sehen.
Beginn ist um 20:00 Uhr.

HIM

HIM sind Finnlands bester Export und eine der bedeutendsten Rockbands der vergangenen Jahre. Mit Ihrem neuen Album „Dark Light“ sind sie im Frühjahr dieses Jahres in Deutschland auf Tournee. Special Guests: The Rasmus

Am 14. Februar spielen sie in der AWD Hall.

Bloodhoundgang

Nach dem Album „Hooray For Boobies“ im Jahr 2000 wurde es ruhig um die Jungs der Bloodhoundgang. Doch jetzt sind sie zurück. Mit ihrem neuen Album „Hefty Fine„ ist die Bloodhoundgang im Früjahr 2006 auf Deutschlandtour, und verrückt wie eh und je.
Wir dürfen uns also auf grandiose Konzerte mit reichlich „Schweinereien“ freuen.

Am 1. März sind sie live in der AWD Hall

Nathan der Weise

Eine Stadt – Jerusalem – in Angst. Der Waffenstillstand zwischen christlichen Kreuzfahrern und den Truppen des muslimischen Herrschers Saladin wurde gebrochen und man rüstet sich zum erneuten Krieg. In diese Stadt kehrt der jüdische Kaufmann Nathan von einer Reise zurück. Er muss erfahren, dass sein Haus brannte und seine Tochter Recha um ein Haar ein Opfer der Flammen geworden wäre. Gerettet wurde sie von einem Christen, der kurz zuvor vom Sultan begnadigt worden war. So beginnt eine Geschichte, die Vertreter aller drei Religionen in Jerusalem schicksalhaft zueinander führt. Im Mittelpunkt steht hierbei der Jude, den man im Volk den „Weisen“ nennt. Was den Nathan weise macht, ist seine Weltanschauung. Sie ist geprägt von Großmut und Toleranz.

Unter der Leitung von Christoph Frick wird der Klassiker von Gotthold Ephraim Lessing bis zum 21. Februar im Schauspeil Hannover aufgeführt.

All You Can Dance!

Ein neues Tanzvergnügen kehrt ein. Jeden ersten Mittwoch im Monat präsentiert ein anderer DJ seine großen Hits und wertvollen Schätze aus dem Plattenschrank. Dazu laden das eigens geschaffenes Ambiente des „Béi Chéz Heinz“und einschmeichelnde Spezialgetränke zum Verweilen und natürlich zum Abtanzen ein.

Harry und Sally

Joan Vives brachte eine gelungenen Musicalvariante der romantischen Filmkomödie von Rob Reiner auf die Bühne und stellt, wie schon der Film die Frage: „Sex und Freundschaft, geht das?“

Heute Abend um 20:00 Uhr wir das Stück auf der großen Bühne der Landesbühne Hannover gezeigt.

Seeed

Seeed sind mittlerweile die angesagteste Dancehall – Combo im deutschsprachigen Raum. Ob in originellen Videos oder live, die 11-köpfige Crew macht immer eine gute Figur und versteht es die Massen mit ihrer Mischung aus Dancehall, Hip Hop, Dub und jamaikanische Rhythmen zu bewegen.

Am 06.02.2006 sind sie zu Gast in der AWD Halle

Fettes Schwein

Im überfüllten Restaurant landet Tom mit seinem Tablett neben Helen. Aus einem harmlosen Smalltalk entwickelt sich für beide die große Liebe. Helen ist ein Traum, sie ist geistreich und charmant, hat ein Faible für Kriegsfilme und Biographien. Doch Helen ist dick. Sehr dick. Der Manager wird von seiner Liebe zu Helen regelrecht überrumpelt und reagiert mit Verunsicherung. In seiner Welt ist Dicksein indiskutabel, der gesellschaftliche Umgang mit dicken Menschen ein Tabu…

Das Stück von Neil LaBute unter der Leitung von Christina Paulhofer ist noch bis zum 26.02.2006 im Schauspiel Hannover zu sehen.